So gerne wir mit Betonfertigteiltreppen Geschosse überwinden, gibt es immer wieder Situationen, in denen die örtlichen Randbedingungen auf der Baustelle den Einhub und die Montage einer Fertigteiltreppe unmöglich machen – sei es aufgrund des Eigengewichts der Treppe, der eingeschränkten Zugänglichkeit oder einer Kombination aus beidem.
In solchen Fällen sind die Spezialisten unseres Massivbaus gefragt, ihr handwerkliches Können unter Beweis zu stellen. So auch bei dieser Treppenanlage, die wir im Zuge umfangreicher Sanierungsarbeiten in einem Freiburger Bürogebäude errichten durften.
Die beiden im 180°-Winkel zueinander verlaufenden Stahlbetonläufe wurden gemeinsam mit dem Zwischenpodest in einem Arbeitsgang als Ortbetonbauteil hergestellt. Während der Ausführung wurde besonderes Augenmerk auf eine optimale schalltechnische Entkopplung der Ortbetonkonstruktion gegenüber der angrenzenden Gebäudestruktur gelegt.
Auch im Hinblick auf die Sichtbetonqualität wurden hohe Anforderungen an die Untersicht des oberen Treppenlaufs gestellt, denen wir, wie ersichtlich, vollumfänglich gerecht werden konnten.
Dieses Projekt zeigt eindrücklich, wie wichtig handwerkliches Können und Fachkompetenz trotz aller technischen Errungenschaften im heutigen Bauhandwerk sind, um derartige Herausforderungen mit einem entsprechenden Ergebnis zu meistern.