Der zunehmende Einsatz von CLT- und Massivholzkonstruktionen stellt auch bei nachträglichen Installationen besondere Anforderungen an die Ausführung. Leitungsführungen, Lüftungsanlagen und haustechnische Installationen müssen im Zuge von Umbau- und Umnutzungsmaßnahmen erst im Bestand durch fertiggestellte Holzwände geführt werden.
Bei diesem Projekt wurden mehrere Kernbohrungen durch massive CLT-Holzwände hergestellt. Dabei kam speziell auf die Anforderungen des Holzbaus abgestimmte Bohrtechnik zum Einsatz.
Die Herausforderung: Die Bohrungen mussten nicht nur exakt positioniert, sondern auch sauber, kontrolliert und ohne unnötige Beschädigung der Holzoberflächen ausgeführt werden. Gerade bei sichtbaren Massivholzflächen sind eine präzise Arbeitsweise und eine sichere Führung der Bohrtechnik entscheidend.
Für die Ausführung wurde eine Kernbohranlage auf einer speziell angepassten Wandkonstruktion befestigt. Dadurch konnte die Bohrung kontrolliert und mit der erforderlichen Genauigkeit durch die mehrschichtigen CLT-Elemente geführt werden. Die entstehenden Bohrkerne und Holzspäne wurden während der Arbeiten gezielt abgesaugt, um die Umgebung möglichst sauber zu halten.